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Warum ich hin und wieder mit dem Hier und Jetzt über Zeit diskutiere

Neugeburt – Illustration

Hin und wieder bin ich mit dem Hier und Jetzt in Diskussion, obwohl ich den Ansatz von Eckhart Tolle mag, wenn er fragt, hast du jetzt, also jetzt in diesem Moment tatsächlich ein Problem? Die Antwort lautet sehr oft nein, weil wir viele Probleme nur durch unsere Gedanken ins Hier und Jetzt holen, obwohl in dieser Sekunde, in dieser Minute alles in Ordnung ist.

In größeren Zusammenhängen denken

Mir tut es aber gut, genau diesen Ansatz zwischendurch auch immer wieder mal kontrovers zu hinterfragen. Denn ich mag es auch, in größeren Zusammenhängen zu denken. Und ich spüre vor allem, dass wir in einem größeren Zusammenhang eingebettet sind, von dem wir vermutlich nur einen minimalen Bruchteil überhaupt verstehen. Eckhart Tolle weiß das, da bin ich mir sicher. Nur der Hier-und-Jetzt-Ansatz, wie er landläufig verkauft wird, verschluckt das manchmal. 

Das Universum zeigt es uns vor

Gerade habe ich einen Beitrag gelesen in dem es um einen Stern geht, der in Form einer Rosette um ein schwarzes Loch wandert. Mich faszinieren diese Beobachtungen. Rein aus dem Hier und Jetzt betrachtet, würde man vermutlich nur einen Stern an einem bestimmten Punkt sehen. Nicht mehr und nicht weniger. Über einen gewissen Zeitraum beobachtet, ergibt sich aber ein Muster, das schöner nicht sein könnte. Wer sich bereits mit den Planetenbewegungen ein bisschen auseinandergesetzt hat, weiß vermutlich, dass es viele so schöne geometrische Formen in unserem Universum gibt. Auf folgender Seite gibt es auch eine Simulation dazu: https://www.leifiphysik.de/…/…/planetenbewegungen-simulation

Die geozentrischen Bahnen von Venus, Mars und Merkur finde ich besonders schön. Wie geht es dir, wenn du so etwas siehst? Mich erfüllt es irgendwie mit Ruhe und dem Gefühl von Klarheit, gepaart mit totaler Neugier.

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