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Gemeinsam etwas bewegen

Du arbeitest gerne nach Vorgaben und bist super im Umsetzen? Aber um selbst ein Projekt zu starten, fehlt dir einfach die Initiative und die zündende Idee? Das Recherchieren überlässt du lieber anderen und wissenschaftliche Ansätze zu vergleichen, ist für dich eher langweilig?

Dann geht es dir vermutlich wie Vielen von uns, die eigentlich gerne etwas unternehmen würden, aber nicht genau wissen, wo sie beginnen könnten. Zum Glück gibt es Menschen, die mit Leichtigkeit eine Idee nach der anderen hervorzaubern und liebend gerne Informationen zusammentragen, aber möglicherweise fühlt sich für sie alles etwas träge an, wenn es an die tatsächliche Umsetzung geht. Wäre es dann nicht großartig, wenn sich diese beiden als Team zusammenfänden?

Julia ist so eine Ideengeneratorin. Dass sie Ideen auch umsetzen kann, zeigt zwar der Doktortitel, der seit Kurzem vor ihrem Namen steht ganz deutlich, tatsächlich sieht sie ihre Stärken aber eher im Erforschen, im Recherchieren und im Hervorbringen von neuen Ansätzen. Sie spürt, was für sie richtig ist und lässt die Welt daran auch teilhaben. Durch ihre unkonventionelle Art schafft sie es so, eingefahrene Grenzen aufzuweichen, alte Muster aufzurütteln und Denkanstöße zu neuen Lebensformen zu geben. Dazu gehört Mut und dazu gehört Kraft. Wir Menschen tendieren nämlich dazu, uns hauptsächlich in bekannten Bahnen zu bewegen und verhalten uns von vorne herein zunächst skeptisch gegenüber dem, was wir nicht kennen. Wer erfasst hat, dass dadurch immer alles nur beim Alten bleiben kann, weiß bereits, wie es sich anfühlt, jeden Tag erneut bewusst ins Vertrauen zu gehen. Wer erkannt hat, dass Veränderung bedeutet, Ängste zu überwinden, ist sich auch im Klaren, dass wir dazu Themen hochkommen lassen müssen, die sich schon über Jahre immer wieder unangenehm in unser Bewusstsein schleichen. Und wer darüber hinaus auch tief in sich spürt, dass hinter dem Ungewissen, die eigentliche Freiheit unserer ureigenen Identität liegt und fühlt, dass unsere Wesenskraft uns immer trägt, ist bereits sehr nahe an dem dran, was Julia nach und nach in ihr Leben integriert hat.

Eigene Klarheit und Unerschrockenheit

In ihrer Disserationen setzt sie sich mit dem Thema Identität aus einer ganz speziellen Perspektive auseinander. Sie untersucht nämlich die Repräsentation lesbischer Frauen in US-amerikanischen, kanadischen und spanischen Webserien und klärt, welchen Einfluss die neuen Medien auf die Darstellung lesbischer Frauen haben. Zur Erhebung dieser Daten reist sie in die USA, Kanada und nach Spanien und hat für ihre Forschungen zahlreiche Stipendien und Förderungen erhalten. Sie ist mit ihrem Thema am Puls der Zeit und gleichzeitig begibt sie sich auf dünnes Eis. Denn die Auseinandersetzung damit polarisiert. Es erfordert viel innere Klarheit und Unerschrockenheit, sich in unserer kontroversen Gesellschaft mit Randthemen zu befassen.  Doch was wäre, gäbe es diese Menschen nicht, die immer versuchen, hinter den Schleier zu blicken? Vielleicht wäre die Erde in unseren Köpfen dann immer noch eine Scheibe. Wenn wir Zusammenhänge nicht deuten können, Dinge nicht verstehen wollen oder vor ihnen Angst haben, stufen wir sie im Positiven betrachtet oft als Wunder ein und im Negativen als Fluch. Beides hat irgendetwas Magisches und Unerklärliches. Doch an eines dürfen wir uns immer wieder erinnern, die Magie von gestern ist die Wissenschaft von heute und ich glaube, so wird sich das über die Zeit fortsetzen und wir werden Dank der Menschen, die bereit sind, nicht dem Mainstream zu folgen, immer näher an das herankommen, was wir als unseren Kern, unsere Mitte betrachten.

Yoga Krähe Kranich Neuseeland
Eine von Julias Lieblingspositionen im Yoga ist die Krähe.  Und wie könnte es anders sein, diese Position unterstützt uns dabei, uns in der Mitte zu zentrieren und das Vertrauen in die eigene Kraft zu stärken. Gleichzeitig kommt es zu einem Perspektivenwechsel zwischen Kopf und Herz, zwei Instanzen, die in unserem Leben immer wieder aneinandergeraten. Insbesondere bei Job-Fragen liefern sich Kopf und Herz oft lange Schlachten. Insgeheim wissen wir häufig, wo wir gerne wären und was wir gerne machen würden, doch es gibt so Vieles, was uns zurückhält oder es fehlt genau der Teil, der alle Ideen miteinander verbindet. Tief in unserem Herzen kennen wir unsere Talente, nur haben wir meist vergessen oder verlernt, auf dieses Urwissen zu vertrauen. Auf unserem Weg zur eigenen Identität gilt es daher herauszufinden, welcher Lebensstil für unsere eigene Wahrnehmung am besten ist. Denn wenn unsere Energie im Einklang ist, strahlen wir das auch aus und ziehen dadurch auch das ins Leben, was uns beim nächsten Schritt hilft. Wir sind ausgeglichener und das wirkt sich wiederum positiv auf alle Menschen um uns herum aus.

Wie sich Energie in seinen unterschiedlichsten Formen anfühlt, ist manchmal schwer in Worte zu fassen. Doch wer sich bereits einmal am Lagerfeuer mit einem in sich ruhenden Menschen unterhalten hat, weiß, wie es ist, auch in sich diese Ruhe ganz automatisch wahrnehmen zu können. Und wer bereits einmal in einem Raum voller nervöser Menschen war, weiß um das Gefühl, in sich plötzlich auch eine unangenehme Nervosität zu spüren. Energie überträgt sich nicht nur zwischen einzelnen Molekülen, sondern eben auch zwischen Menschen. Julia hat ein besonders ausgeprägtes Gespür für diese Art von Energieübertragung und hat daher erkannt, wie wichtig es ist, sich jeden Tag wieder neu mit sich selbst über ihren Körper zu verbinden. Da sie dieses Wissen auch an andere weitergeben möchte,  macht sie derzeit eine Ausbildung zur Yogalehrerin.  Und eines ist klar, Julia macht Yoga nicht als Modeerscheinung, für sie ist es eine tägliche Form der Herz-Kommunikation mit dem Körper. Nach unserem Gespräch bin ich mir außerdem sicher, eines Tages wird sie ihren wissenschaftlichen Ansatz genau damit verbinden und wir dürfen alle gespannt sein, wie das unser Sein bereichern wird. Menschen, wie Julia, die weit gereist sind, in viele verschiedene Kulturen und Sprachen eingetaucht sind,  die eine Person immer aus ihrer Gesamtheit wahrnehmen und so viele verschiedene Ideen im Kopf haben, sind auch für mich selbst eine Quelle der Inspiration und meine besten Lehrmeister in ganz vielen Hinsichten.

Wenn du Interesse an Julias Ideen hast und mit ihr gemeinsam etwas bewegen möchtest, melde dich bei ihr. Mehr Informationen gibt es auf http://www.juliaobermayr.com

Ein kurzer Überblick über ihre Dissertation findet sich außerdem hier:
Disseration Uni Graz

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