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Wer bin ich, wer will ich sein?

If you are to advance, all fixed ideas must go.

Joseph Campbell
Wie Phönix aus der Asche

Was waren bisher die größten Katalysatoren in deinem Leben? Wenn du fünf oder zehn Jahre zurückdenkst, welche Gespräche, welche Situationen, welche Ereignisse haben dich mehr und mehr zu dir selbst gebracht? Wieviele davon waren tatsächlich Teil deines ursprünglichen Plans? 

In der Rückschau können wir die Zusammenhänge oft sehr viel besser erkennen als in der Gegenwart. Wir verstehen dann, wie eines zum Anderen geführt hat, wie wir uns selbst weiterentwickelt haben. Wie wir alte Vorstellungen aufgeweicht haben, Glaubensmuster über Bord geworfen haben und uns mit jedem Mal ein kleines bisschen besser gespürt haben. Wir können dann verstehen, wieviel Widerstand wir geleistet haben, wo keiner nötig gewesen wäre. Wie einfach Manches zu lösen gewesen wäre, hätten wir schon die Weisheit von heute gehabt. 

Sei dir sicher, wenn du in zehn Jahren auf dein Heute zurückblickst, wirst du auch genau das sehen. Du wirst wissen, wie du mit deiner aktuellen Situation anders umgegangen wärst. Versuche, dir dieses Wissen auch in der Gegenwart schon bewusst zu machen. 

Werde dir bewusst, wie oft ein einziger Bestandteil dich von dir und von der Welt getrennt hat. Wie oft war dieser Bestandteil die Angst vor Zurückweisung, vor dem Ausgeschlossensein, vor dem Alleinsein, vor dem Versagen, vor dem Anderssein, vor … (was auch immer deine persönliche Angst ist). Vermutlich sehr oft, wenn nicht sogar zu 100 %. Triff deine nächsten Entscheidungen basierend auf diesem Wissen.

Frag’ dich, wer bin ich ohne diese Angst. Frag’ dich, wer will ich sein.

Inspiration und unterstützende Gedanken dazu gibt es in dem Film „Finding Joe“: 

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