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Kontinuität

Mandala in Koralle und Mintgrün

Wann macht es Sinn, an etwas dranzubleiben? Wie spürst du, ob du auf dem richtigen Weg bist und ob Durchhaltevermögen gefragt ist oder doch eher Fokus auf etwas Neues?

Wie sehr würden wir uns auf diese Fragen eine allumfassende Antwort wünschen. Aber tief in uns drinnen wissen wir, pauschale Lösungen zu so persönlichen Themen würden der wahren Dimension einfach nicht gerecht werden. Und trotzdem stellen wir uns diese Fragen. Wir wollen es wissen, insbesondere in Phasen, in denen wir zweifeln, in Phasen, in denen die Dinge nicht so locker, flockig von der Hand gehen. 

Was also tun, um Klarheit für den nächsten Schritt zu bekommen? Woher kommt die so sehr ersehnte Eingebung, die uns weiterhelfen möge? Woher kommt dieses Quäntchen innere Sicherheit, das uns Stabilität verschafft? Ja, woher? 

Wenn sich die Fragen verändern

Bevor wir darauf Antworten erhalten, haben wir vermutlich schon mit fünf verschiedenen Menschen gesprochen oder unaufgefordert unzählige Ratschläge erhalten und bevor wir es überhaupt merken, haben sich plötzlich die Fragen verändert. Dann wollen wir wissen, warum wir immer noch im selben Sumpf feststecken, wieso sich die Dinge nicht schneller verändern, warum wir es nicht schaffen, endlich durchzublicken. Merkst du, was hier passiert? Wie fühlen sich diese Fragen an? Was suggerieren sie dir und worauf sind sie ausgerichtet? Sind sie wirklich hilfreich?

Ein Gefühl für mutige Fragen haben

Ja, es gibt Momente, in denen wir uns mit Altlasten beschäftigen müssen. In denen wir wirklich hinschauen dürfen und gezielt daran arbeiten, die Zusammenhänge zu erkennen. Gleichzeitig braucht es aber auch ein gutes Gefühl dafür, wann es Zeit ist, mutig neue Fragen zu stellen und die Antworten auch hören zu wollen. Und sie nicht nur zu hören, sondern sie auch zu spüren. Mit jeder Faser unseres Seins. In dieser Bereitschaft liegt ein großer Schlüssel. Hier kannst du neue Verbindungen freischalten. Als erstes jene, die zwischen deinem Kopf und deinem Herzen besteht. 

Dein Potenzial innerhalb der Situation

Diese neuen Fragen sind nach vorne und auf etwas Größeres ausgerichtet und können nicht allein durch das Abscannen von alten Erfahrungen beantwortet werden. Sie machen manchmal nicht mal Sinn. Zumindest nicht für den Kopf und sind daher anfangs oft nicht wirklich nachvollziehbar. Mit einem frischen Blick auf deine Situation zu schauen, kann nämlich bedeuten, das Raum-Zeit-Kontinuum einen Moment lang aufzulösen und dein Potenzial innerhalb der Situation in einen größeren Kontext zu setzen. Aus dieser Perspektive ist dein Kopf alleine machtlos. Er kennt diesen schwebenden Zustand nicht, er mag ihn auch nicht sonderlich gern. Dein Herz allerdings ist Meister darin, diesen scheinbar undefinierten Raum mit Informationen zu durchfluten. 

Dein innerer Informationsraum

Wenn wir nach Lösungen suchen, ist es mehr als verständlich, dass wir uns konkret mit dem Thema auseinandersetzen wollen, das uns beschäftigt. Viel seltener fragen wir uns, wie kommen wir in diesen Raum, der diese wunderbare Vielfalt an Informationen für uns bereithält? Lieber kleben wir förmlich am Thema und drehen und wenden uns mit ihm in alle Richtungen. Das ist eine Form von Kontinuität. Wir bleiben dran und beweisen richtiges Durchhaltevermögen im Klebemodus. Viel Platz für Neues bleibt da allerdings nicht. Um diesen Platz freizuschaufeln, braucht es eine klare Entscheidung. Eine bewusste, klare Entscheidung, neue Informationen zu erhalten, zu erkennen und zu nutzen. Es braucht ein Ja zu deinem inneren Informationsraum

Informationen erhalten, erkennen und nutzen

Und jetzt kommt’s: Dein innerer Informationsraum bist du selbst. Es braucht also ein Ja zu dir selbst. Das ist der Beginn von allem und in diesem Ja spürst du, was richtig ist. Du spürst es, auch dann, wenn du es nicht in Worte fassen kannst. Du spürst es, auch dann, wenn alle Zeichen dagegen sprechen. Du spürst es, auch dann, wenn niemand es nachvollziehen kann. Du spürst es, auch dann, wenn es dir Angst macht. Auch das ist Kontinuität. Und jetzt kannst du dich fragen, ob du kontinuierlich Vertrauen zu diesem Gefühl aufbauen möchtest und wie du dieses Wissen für dich nutzen kannst. Diese Fragen kannst du mit in eine Meditation nehmen oder wenn du das nicht alleine machen möchtest, kannst du dich auch an Menschen wenden, die dich dabei begleiten können. An dieser Stelle brauchst du aber auch deinen Kopf wieder. Denn der hat zusätzlich zu alten Erfahrungen auch ziemlich viele Daten gespeichert, die für die Umsetzung der neu gewonnenen Erkenntnisse hilfreich sein können. Mit Hilfe seiner Fähigkeiten und in Verbindung mit deinem Herzen kannst du neue Dimensionen erreichen.

Kontinuität pflastert deinen Weg

Was du regelmäßig machst, denkst, fühlst, hat großen Einfluss auf deinen Weg. Achte also sehr darauf, wo du deine Aufmerksamkeit hinlenkst. Der Kontinuität ist es relativ egal, in welche Richtung sie pflastert, ihre Aufgabe ist es lediglich, das zu unterstützen, was du unterstützt. 

Welche Erfahrungen hast du mit Kontinuität gemacht? An was bist du kontinuierlich dran?

Wir unterhalten uns zu diesem Thema aktuell in der Xing-Gruppe Work-Life-Sense.