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Die Verbindung von allem

Freie Texterin Wien Johanna Leitner

Glaubst du an das Große? Also daran, dass du ein Teil von etwas Größerem bist? In welchen Situationen wirst du daran erinnert?

Bei mir kommt dieses Gefühl ganz deutlich, wenn mein Leben im Fluss ist. Wenn sich die Dinge ergänzen, wenn sich Kooperationen ergeben, wenn es ganz natürliche Entwicklungen gibt, wenn eins zum nächsten führt, wenn sich Leichtigkeit ins Geschehen mischt. Schön oder? Und wann genau ist das der Fall? Wenn ich wirklich genau das mache, was mir entspricht und nicht das, was ich glaube, dass die Menschen von mir erwarten.

Perspektive überdenken

Wir tendieren dazu, alles in Kategorien einzuteilen, in gut und schlecht, in wertvoll und minderwertig. Das machen wir ganz automatisch. Etwas, das uns selbst unmöglich erscheint, stufen wir dabei meist höher ein. Etwas, das wir selbst gut können, ist so normal, das wir es oft nicht mal wahrnehmen. Doch wir agieren da lediglich aus uns selbst heraus, denn jemand anderer sieht das vielleicht aus einer ganz anderen Perspektive.

Sich selbst vertrauen

Wenn wir aufhören zu vergleichen, nehmen wir die Schritte, die wir bereits setzen und noch setzen werden, ganz anders wahr. Wir haben alle unsere natürlichen Gaben und Talente und Motivationen. Es ist wichtig, diese zu kennen, denn in diesem Rahmen können wir am meisten bewegen. Sowohl für uns selbst, als auch für unser Umfeld. Und ich glaube, wir unterschätzen noch, was wir als einzelne Person an Inspiration für jemanden in unserer Nähe bieten können und wie positiv sich das auf unser gesamtes Miteinander auswirkt. Es geht nicht um die Tätigkeit, die wir ausüben, sondern um die Freude, die wir dabei ausstrahlen. Und tatsächlich kann es manchmal Phasen geben, in denen wir uns in einer Überbrückung befinden. Von einem Job zum nächsten oder vom Angestelltendasein in die Selbstständigkeit. Nicht jede Entwicklung vollzieht sich sofort. Aber wir können Entscheidungen treffen und uns langsam vortasten. Und in dieser Zeit sind wir im Wissen, dass wir weitergehen, nach vorne schauen und uns mitten in einem Prozess befinden, zu dem wir aktiv beitragen können. Auch wenn wir dann noch nicht genau dort angekommen sind, wo wir gerne wären, können wir den Weg meist bereits mit viel mehr Freude und auch mit einem konkreteren Fokus gehen.

Aktiv werden

Die zentrale Frage, die wir uns daher alle stellen können: In welcher Welt wollen wir leben? Wie wollen wir unser authentisches Sein mit der Welt verbinden und wann fühlt sich das für uns richtig gut an? Wo können wir schöne Verbindungen schaffen? Was kann sich daraus alles im Außen entwickeln? Diesen und noch vielen mehr Fragen haben wir uns am 26. September in Wien bei den Herzgesprächen gewidmet. Es war eine wertschätzende Runde mit außergewöhnlich guten Gesprächen. Sehr inspirierend. Und es wurde von allen Teilnehmer*innen als sehr schön empfunden, die Gelegenheit zu haben, ganz offen über diese Fragen sprechen zu können. Wenn du die Möglichkeit hast, am 10. Oktober in Bonn zu sein, nutze die Gelegenheit und melde dich bei Susanne Barth zu den dort stattfindenden Herzgesprächen an!

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