Innovativ und voller Tatendrang

Kein Projekt ist ihm zu kompliziert, keine Planung zu langwierig und es gibt kaum eine Herausforderung, die er nicht annimmt. Michael ist die Motivation in Person. Gibt es ein Problem, ist er mit einer Idee zur Stelle. Er gehört zu jenen Menschen, die man anruft, wenn eine individuelle Lösung gebraucht wird.

Michael Müller Ingeniuerbüro für Maschinenbau Illustration Johanna Leitner

In seinem Ingenieurbüro für Maschinenbau wird gebaut, konstruiert, entwickelt und gestaltet. Und das mit Hingabe. Er berät und tüftelt, organisiert und konzipiert ausgeklügelte Projekte für große und kleine Kunden. Ein paar Minuten in seinem Büro und man merkt, dass er seine Arbeit richtig gerne macht. Es ist diese ganz wesenseigene Energie, die man spürt, wenn jemand vollständig in seinem Element ist. Wenn Arbeit nicht mehr primär als Job wahrgenommen wird, sondern als Teil des Lebens. Ich habe das Gefühl, Michael hat genau das umgesetzt. Denn er hat sein Büro im eigenen Haus integriert und kombiniert Familie und Beruf mit einer beeindruckenden Leichtigkeit. Er ist zwar auch viel unterwegs und arbeitet bei großen Projekten oft auch am Abend und an Wochenenden, aber es macht den Eindruck, als würde er dafür die restliche Zeit umso bewusster mit seinen Kindern und seiner Frau Daniela verbringen. Ich weiß natürlich, dass dies im Hintergrund mit viel Vorbereitung, guter Organisation und Kommunikation verbunden ist und auch deswegen so gut funktioniert, weil sich Daniela und Michael einfach wunderbar ergänzen und gegenseitig unterstützen. Ich bin fasziniert von der entspannten Haltung, die die beiden an den Tag legen und es macht den Eindruck, dass sie auch in bewegten Zeiten immer den Überblick bewahren. Wie machen sie das? Ich glaube, ihr Geheimnis ist, dass sie immer das Gespräch miteinander suchen, eine wundervolle Wertschätzung für die Aufgaben des anderen empfinden und diese auch ausdrücken können. Michaels Arbeit ist zwar präsent, aber er geht auch an die gemeinsamen Freizeit-Projekte mit mindestens genau so viel Begeisterung und Elan heran. Ich bekomme natürlich nicht nur eine Führung im Haus und im Büro, sondern auch im wunderbaren Garten, den sich die Familie mit einem Kater, drei Hühnern und zwei Enten teilt. Dass die Namen der Hühner mit „H“ beginnen und die Namen der Enten mit „E“ rundet das Thema Organisation bestens ab, ich bin zugegeben nur etwas irritiert, dass der Kater nicht Konstantin, sondern Moritz heißt. 🙂

Ganz unabhängig davon, wie wir unser Leben gestalten und in welchem Bereich wir arbeiten, immer wieder aufs Neue die Balance herzustellen, die man für sich und sein Umfeld braucht, ist für mich der Schlüssel zur Zufriedenheit. Ich glaube, wenn sich das Leben zu einem großen Ganzen verbindet und wir es schaffen, Beruf und Privat nicht in Konkurrenz zueinander zu stellen, fangen wir an, unser Dasein viel bewusster wahrzunehmen. Dazu gehört auch, Sinnhaftigkeit in dem zu sehen, was wir tun und uns verbunden zu fühlen mit dem eigenen Wissen und der eigenen Kraft. Natürlich sind wir trotzdem immer unter dem Einfluss der Energie, die uns umgibt, insbesondere wenn wir Familie haben, und als Mensch haben wir eine Bandbreite an Gefühlen in uns, die nicht versteckt werden wollen. Wichtig ist daher, sein eigenes Wesen gut genug zu kennen, um entsprechend auf die eigenen Bedürfnisse reagieren zu können. Das vermittelt uns Selbstermächtigung und bringt uns weg vom Gefühl der Fremdbestimmtheit. Aus meiner eigenen Erfahrung und aus den Gesprächen, die ich bisher geführt habe, weiß ich, dieser Zugang lässt uns sanfter mit uns selbst sein und als Resultat auch empathischer mit unserem Gegenüber, sowohl in der Arbeit, als auch in der Familie und mit Freunden. Und spätestens da wird für mich deutlich, dass alles untrennbar miteinander verwoben ist und sich gegenseitig beeinflusst. Es liegt an uns selbst, bereit zu sein, unser Element in diesem Kreislauf zu finden und es authentisch zu leben. Wie das für jeden am besten funktioniert ist natürlich ganz individuell. Denn jeder hat schließlich andere Prioritäten, andere Vorstellungen und Werte und je besser wir diese kennen, desto eigenmächtiger können wir unsere Zufriedenheit selbst gestalten.

Danke an alle, die, wie Michael, der Welt auf ihre ganz eigene Weise zeigen, dass nicht immer alles schwer gehen muss, dass wir eine ganze Menge bewegen können, indem wir aktiv und aufmerksam durch den Tag gehen und dabei ganz unaufgeregt einfach Freude am Tun haben.

Mehr Informationen zu seinem Ingenieurbüro gibt es hier: http://www.i-mm.at

Buchempfehlung: Work is not a job

Passend zur aktuellen Blog-Reihe empfehle ich euch ein Buch von Catharina Bruns: “Work is not a job. Was Arbeit ist, entscheidest du!” 

Ich kenne Catharina nicht persönlich, aber eigentlich würde ich sie gerne mal treffen, weil ich glaube, dass wir zum Thema Beruf und Leben sehr ähnliche Ansätze haben. Sie war, so wie ich, auch in einem Konzern tätig und hat vermutlich viele unterschiedliche Zugangsweisen zum Thema Arbeit erlebt.

Die Empfehlung richtet sich an alle, die mit ihrer aktuellen Situation nicht zufrieden sind und daran gerne selbstverantwortlich etwas ändern möchten.

Buchempfehlung work is not a job

Buchempfehlung Was Arbeit ist, entscheidest du Buchempfehlung Catharina Bruns

Wege sehen, wo vorher keine waren

Ich glaube grundsätzlich, dass wir dazu tendieren, unser Glück und unsere Zufriedenheit oft recht unreflektiert in die Hände anderer zu legen. Das gilt sowohl für unser Privatleben, als auch für unser Berufsleben. Wir neigen außerdem dazu, diese beiden Leben strikt voneinander zu trennen. Muss das so sein? Das Buch habe ich bereits vor einiger Zeit gelesen und es hat mich daran erinnert, wieviel innere Kraft wir eigentlich haben, vorausgesetzt wir wissen, was uns begeistert. Deswegen behaupte ich auch “True inner motivation is like a pearl. Precious and beautiful”. Manche Menschen haben diese innere Begeisterung einfach von Anfang an und andere spüren zuerst eine unbeschreibliche Leere. Doch einmal entdeckt, was uns bewegt, fühlt es sich an wie ein Schatz, der nicht mehr aus dem Leben wegzudenken ist.  Wenn wir diese Kraft spüren, sprühen wir vor Energie und sehen Wege, wo vorher keine waren. Nicht jeder muss diese Wege in der Selbstständigkeit gehen, denn je nachdem, wie wir unsere Werte definieren, können wir uns auch sicherer im Angestelltenverhältnis fühlen. Doch auch dort haben wir immer die Wahl, eine Firma zu finden, die zu unseren Vorstellungen passt. Denn gerade bei kleineren Firmen können wir immer noch wahrnehmen, dass auch die Firmengründer irgendwann einem bestimmten Ruf gefolgt sind, der sich vielleicht mit unseren Ideen deckt. Wenn wir allerdings erkennen, dass Freiheit für uns vor Absicherung kommt, wir gerne etwas Neues kreieren wollen oder fühlen, dass wir eine ganz eigene Definition von Leben und Arbeit verfolgen, ist es Zeit, uns mit alternativen Lebensformen zu beschäftigen. Vielleicht hast du dich auch bereits einmal gefragt, wer eigentlich die Regeln festlegt? Die Gesellschaft? Wer ist das?

“Stell dir vor, es ist Montag und alle wollen hin.” schreibt Catharina. Und jetzt stell dir vor, wir sind alle zufrieden und sind daher viel entspannter mit uns selbst und mit unseren Mitmenschen. Utopisch? Nicht unbedingt. Menschen, die die Verantwortung für ihre eigene Zufriedenheit übernehmen, wissen nämlich, dass dies nicht bedeutet, nie wieder einen schlechten Tag zu haben und ihnen ist bewusst, dass Dinge auch schief gehen können. Der Unterschied liegt aber darin, wie sie mit diesen Umständen umgehen und was sie daraus machen.

Was bedeutet Erfolg?

Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich habe immer schon gerne gearbeitet. Sobald ich etwas Sinnvolles in der Tätigkeit sehe, kann ich mich voll reinhängen. Der Denkanstoß von Catharina zum Thema Definition von Erfolg hat in mir aber noch einmal zusätzlich etwas bewegt. Ich habe mich wirklich gefragt, wie definiere ich Erfolg? Wann fühle ich mich erfolgreich? Lange Zeit habe ich das nur mit guter Leistung in Zusammenhang gebracht. Leistung als messbares Tool, immer alles perfekt machen, vielleicht auch besser sein, als andere. Wenn es dir ähnlich geht, hilft dir vielleicht folgende Überlegung: Wir sind damit in einem ewigen Vergleich gefangen. Und wir verletzen damit manchmal − häufig auch unbewusst − unsere Kollegen, Freunde, Familien. Darüber hinaus machen wir unseren Wert als Mensch davon abhängig, wie jemand unsere Leistung einstuft. Hmm…irgendetwas sagt mir, dass dadurch unsere Zufriedenheit rein nach außen gelagert wird und wir eigentlich dem guten Gefühl immer hinterher rennen. Natürlich ist es schön, Komplimente zu erhalten, ein Projekt erfolgreich abzuschließen, zu wissen, dass unsere Kunden zufrieden sind. All das ist ganz wundervoll und auch sehr wichtig, aber kann es sein, dass wir diese Komplimente eigentlich erst wirklich annehmen können, wenn wir uns selbst wirklich annehmen?

Wo beginnt authentisch?

Je näher wir uns erlauben, an unseren inneren Kern heranzukommen, desto authentischer werden wir und dann kennen wir unseren inneren Wert und wissen einfach, dass es keinen Vergleich braucht. Denn jeder bringt etwas ganz Eigenes mit in die Welt und ich glaube, wir ergänzen uns in vielen Bereichen viel besser, als wir manchmal zulassen können.

In jedem Fall spielt das, was wir in der Arbeit erleben, auch immer eine Rolle in unserem Privatleben und umgekehrt. Es ist daher für uns und unser Umfeld das schönste Geschenk, wenn wir herausfinden, wie wir unsere Wesenskraft am besten entfalten können. Erfahrungsgemäß haben wir aber genau davor eine riesige Angst und lassen uns von ihr leiten bzw. abhalten, etwas zu tun.  Diese Angst zeigt uns aber meistens sehr deutlich, wo wir hinsehen sollten, um das freizuschaufeln, was wir für die Veränderung benötigen.

https://workisnotajob.com/de/buch

>>Leseprobe

Erzähl von dir

Kennst du diese Menschen, in deren Umgebung man sich augenblicklich wohl und gesehen fühlt? Menschen, die dich wahrnehmen voller Neugier und Interesse?

Menschen, mit denen der Gesprächsstoff nie ausgeht, deren Lächeln sich zwischendurch immer wieder in ein echtes Lachen verwandelt und die mit sanfter Zurückhaltung ein wirkliches Gespür für ihr Gegenüber an den Tag legen? Menschen, die eine Meinung haben, ihrer Intuition folgen und Situationen faszinierend schnell erfassen?

Katharina gehört für mich zu diesen Menschen. Ihre kommunikative und wertschätzende Art überträgt sich und es ist eine Freude ihr zuzuhören, wenn sie von ihren Projekten erzählt. Sie liebt es, zu schreiben. Und dieses Talent nutzt sie nicht nur für sich selbst als kreatives Ventil, sie hat es auch zu ihrem Beruf gemacht. Mit ihrer Erzählbar unterstützt sie Unternehmen und KünstlerInnen bei der Entwicklung individueller Kommunikationskonzepte und -strategien. Sie verfasst Texte für Webseiten und Social Media, plant, berät und begleitet. Ihre langjährige Erfahrung in der Kommunikationsbranche und ihr intuitiver Zugang zum Leben bilden dabei eine harmonische Brücke. Das spiegelt sich für mich auch in ihrem Firmennamen wider. Es schwingt für mich etwas Gemütliches und gleichzeitig Prägnantes mit. Gemütlich, weil ich von dem Namen sofort an einen Ort getragen werde, wo bei einem Glas Wein oder einer guten Tasse Kaffee die Geschichten erzählt werden, die in Erinnerung bleiben. Prägnant, weil es in destillierter Form genau das ist, was sie tut: Ideen und Konzepte auf sympathische und kreative Weise in zielgruppenorientierte Worte zu fassen, sie also erzählbar zu machen. Es ist für mich wundervoll zu spüren, dass sie hier Zuhause ist. Es ist außerdem Motivation pur, zu wissen, dass auch dieses Zuhause erst gebaut werden musste. Basierend auf Erfahrungen und Richtungswechsel, Geduld und Ausdauer, Freude und Vertrauen. Und einmal mehr erinnere ich mich daran, dass das Ganze mehr ist als die Summe seiner Teile und wir unsere Stärken erst wahrhaftig zum Ausdruck bringen können, wenn wir genau das erkannt haben. Es gehört Mut dazu, der Inspiration eines Neuanfangs zu folgen und nach und nach das Leben in die Bahnen zu lenken, die es uns ermöglichen, unser Wesen in dem Umfang in die Welt zu bringen, wie es gemeint ist.

Kommunikationsberatung Illustration Johanna Leitner

Für mich persönlich sind Gespräche mit Menschen, die diesem Ruf folgen, wirklich bereichernd, weil sie mir immer wieder aufs Neue zeigen, dass wir uns in unserer Gesellschaft dann am besten ergänzen, wenn Talente authentisch gelebt werden. Zu tun, was man liebt und Spaß am Leben zu haben, bedeutet nicht unbedingt, wenig zu arbeiten. Es geht eher darum, die Arbeit bewusster in sich zu integrieren, mit mehr Freude auszuführen und dabei trotzdem gut auf sich und die eigenen Bedürfnisse zu achten. Das Umfeld spürt genau dieses Quäntchen Glück und auch wenn es nicht sofort auf den ersten Blick sichtbar ist, tragen wir genau mit dieser Einstellung nach und nach dazu bei, den Alltag unserer Kunden und Kollegen ein kleines Stück lebenswerter zu machen. Katharina bringt mit diesem Zugang frischen Wind in längst langweilig gewordene Gedankenmuster, haucht vagen Kommunikationsideen nachhaltige Substanz ein und versprüht mit ihrer lebensfrohen Art den Duft von Erfolg.

Wer Unterstützung in Sachen Kommunikation sucht oder erfahren möchte, welche Tipps Katharina zum Anfangen, Loslassen und Durchhalten hat, schaut am besten auf ihrer Webseite vorbei: www.erzählbar.at

Gemeinsam etwas bewegen

Du arbeitest gerne nach Vorgaben und bist super im Umsetzen?  Aber um selbst ein Projekt zu starten, fehlt dir einfach die Initiative und die zündende Idee? Das Recherchieren überlässt du lieber anderen und wissenschaftliche Ansätze zu vergleichen, ist für dich eher langweilig?

Dann geht es dir vermutlich wie Vielen von uns, die eigentlich gerne etwas unternehmen würden, aber nicht genau wissen, wo sie beginnen könnten. Zum Glück gibt es Menschen, die mit Leichtigkeit eine Idee nach der anderen hervorzaubern und liebend gerne Informationen zusammentragen, aber möglicherweise fühlt sich für sie alles etwas träge an, wenn es an die tatsächliche Umsetzung geht. Wäre es dann nicht großartig, wenn sich diese beiden als Team zusammenfänden?

Julia ist so eine Ideengeneratorin. Dass sie Ideen auch umsetzen kann, zeigt zwar der Doktortitel, der seit Kurzem vor ihrem Namen steht ganz deutlich, tatsächlich sieht sie ihre Stärken aber eher im Erforschen, im Recherchieren und im Hervorbringen von neuen Ansätzen. Sie spürt, was für sie richtig ist und lässt die Welt daran auch teilhaben. Durch ihre unkonventionelle Art schafft sie es so, eingefahrene Grenzen aufzuweichen, alte Muster aufzurütteln und Denkanstöße zu neuen Lebensformen zu geben. Dazu gehört Mut und dazu gehört Kraft. Wir Menschen tendieren nämlich dazu, uns hauptsächlich in bekannten Bahnen zu bewegen und verhalten uns von vorne herein zunächst skeptisch gegenüber dem, was wir nicht kennen. Wer erfasst hat, dass dadurch immer alles nur beim Alten bleiben kann, weiß bereits, wie es sich anfühlt, jeden Tag erneut bewusst ins Vertrauen zu gehen. Wer erkannt hat, dass Veränderung bedeutet, Ängste zu überwinden, ist sich auch im Klaren, dass wir dazu Themen hochkommen lassen müssen, die sich schon über Jahre immer wieder unangenehm in unser Bewusstsein schleichen. Und wer darüber hinaus auch tief in sich spürt, dass hinter dem Ungewissen, die eigentliche Freiheit unserer ureigenen Identität liegt und fühlt, dass unsere Wesenskraft uns immer trägt, ist bereits sehr nahe an dem dran, was Julia nach und nach in ihr Leben integriert hat.

Gender Studies

In ihrer Disserationen setzt sie sich mit dem Thema Identität aus einer ganz speziellen Perspektive auseinander. Sie untersucht nämlich die Repräsentation lesbischer Frauen in US-amerikanischen, kanadischen und spanischen Webserien und klärt, welchen Einfluss die neuen Medien auf die Darstellung lesbischer Frauen haben. Zur Erhebung dieser Daten reist sie in die USA, Kanada und nach Spanien und hat für ihre Forschungen zahlreiche Stipendien und Förderungen erhalten. Sie ist mit ihrem Thema am Puls der Zeit und gleichzeitig begibt sie sich auf dünnes Eis. Denn die Auseinandersetzung damit polarisiert. Es erfordert viel innere Klarheit und Unerschrockenheit, sich in unserer kontroversen Gesellschaft mit Randthemen zu befassen.  Doch was wäre, gäbe es diese Menschen nicht, die immer versuchen, hinter den Schleier zu blicken? Vielleicht wäre die Erde in unseren Köpfen dann immer noch eine Scheibe. Wenn wir Zusammenhänge nicht deuten können, Dinge nicht verstehen wollen oder vor ihnen Angst haben, stufen wir sie im Positiven betrachtet oft als Wunder ein und im Negativen als Fluch. Beides hat irgendetwas Magisches und Unerklärliches. Doch an eines dürfen wir uns immer wieder erinnern, die Magie von gestern ist die Wissenschaft von heute und ich glaube, so wird sich das über die Zeit fortsetzen und wir werden Dank der Menschen, die bereit sind, nicht dem Mainstream zu folgen, immer näher an das herankommen, was wir als unseren Kern, unsere Mitte betrachten.

Eigene Klarheit und Unerschrockenheit

Eine von Julias Lieblingspositionen im Yoga ist die Krähe.  Und wie könnte es anders sein, diese Position unterstützt uns dabei, uns in der Mitte zu zentrieren und das Vertrauen in die eigene Kraft zu stärken. Gleichzeitig kommt es zu einem Perspektivenwechsel zwischen Kopf und Herz, zwei Instanzen, die in unserem Leben immer wieder aneinandergeraten. Insbesondere bei Job-Fragen liefern sich Kopf und Herz oft lange Schlachten. Insgeheim wissen wir häufig, wo wir gerne wären und was wir gerne machen würden, doch es gibt so Vieles, was uns zurückhält oder es fehlt genau der Teil, der alle Ideen miteinander verbindet. Tief in unserem Herzen kennen wir unsere Talente, nur haben wir meist vergessen oder verlernt, auf dieses Urwissen zu vertrauen. Auf unserem Weg zur eigenen Identität gilt es daher herauszufinden, welcher Lebensstil für unsere eigene Wahrnehmung am besten ist. Denn wenn unsere Energie im Einklang ist, strahlen wir das auch aus und ziehen dadurch auch das ins Leben, was uns beim nächsten Schritt hilft. Wir sind ausgeglichener und das wirkt sich wiederum positiv auf alle Menschen um uns herum aus.

Yoga Krähe Kranich Neuseeland

Wie sich Energie in seinen unterschiedlichsten Formen anfühlt, ist manchmal schwer in Worte zu fassen. Doch wer sich bereits einmal am Lagerfeuer mit einem in sich ruhenden Menschen unterhalten hat, weiß, wie es ist, auch in sich diese Ruhe ganz automatisch wahrnehmen zu können. Und wer bereits einmal in einem Raum voller nervöser Menschen war, weiß um das Gefühl, in sich plötzlich auch eine unangenehme Nervosität zu spüren. Energie überträgt sich nicht nur zwischen einzelnen Molekülen, sondern eben auch zwischen Menschen. Julia hat ein besonders ausgeprägtes Gespür für diese Art von Energieübertragung und hat daher erkannt, wie wichtig es ist, sich jeden Tag wieder neu mit sich selbst über ihren Körper zu verbinden. Da sie dieses Wissen auch an andere weitergeben möchte,  macht sie derzeit eine Ausbildung zur Yogalehrerin.  Und eines ist klar, Julia macht Yoga nicht als Modeerscheinung, für sie ist es eine tägliche Form der Herz-Kommunikation mit dem Körper. Nach unserem Gespräch bin ich mir außerdem sicher, eines Tages wird sie ihren wissenschaftlichen Ansatz genau damit verbinden und wir dürfen alle gespannt sein, wie das unser Sein bereichern wird. Menschen, wie Julia, die weit gereist sind, in viele verschiedene Kulturen und Sprachen eingetaucht sind,  die eine Person immer aus ihrer Gesamtheit wahrnehmen und so viele verschiedene Ideen im Kopf haben, sind auch für mich selbst eine Quelle der Inspiration und meine besten Lehrmeister in ganz vielen Hinsichten.

Wenn du Interesse an Julias Ideen hast und mit ihr gemeinsam etwas bewegen möchtest, melde dich bei ihr. Mehr Informationen gibt es auf http://www.juliaobermayr.com

Ein kurzer Überblick über ihre Dissertation findet sich außerdem hier:
Disseration Uni Graz

Freude am Erfolg anderer spüren

Eine Frage, die mich immer schon beschäftigt: Wie können wir in unserem Alltag so zufrieden sein, dass wir nicht bereits am Montag schon an das Wochenende denken? Und haben wir alle die Möglichkeit, den Beruf für uns zu finden, der tatsächlich Berufung ist, bei dem wir uns frei und entspannt fühlen dürfen und der uns auch das Geld einbringt, das wir für unser Leben brauchen? Es gibt Menschen, die haben genau das bereits umgesetzt und es gibt welche, die sind am besten Weg dazu. Wie machen sie das? Was ist ihnen wichtig und wo liegen ihre Prioritäten?

Wir Menschen orientieren uns grundsätzlich gerne an anderen. Es scheint, als bräuchten wir den Vergleich, um uns selbst zu definieren. Das ist manchmal natürlich hilfreich, insbesondere, wenn wir uns Inspiration holen können.  Aber oft genug hindert es uns auch daran, genau das zu machen, was uns am besten liegt und darauf zu vertrauen, dass wir eine ganz eigene, besondere Gabe haben. Manchmal brauchen wir an dieser Stelle den Blick von außen. Von jemandem, der uns hilft, unsere Interessen und Talente von einem ganz neuen Standpunkt aus zu betrachten und vor allem nicht zu werten.

Ursula Gehnböck unterstützt Menschen, die genau auf diesem Weg unterwegs sind. Einfühlsam nimmt sie die oft selbst auferlegten Grenzen ins Visier, öffnet den Blick für neue Richtungen und macht Mut, über den eigenen Schatten zu springen. Bei ihr gibt es nichts, was es nicht gibt. Mit viel Gespür begleitet sie ihre Klienten dabei, die eigene Größe wahrzunehmen und unterstützt sie, die Leichtigkeit des Seins selbstverantwortlich und wieder völlig neu zu erfahren.

Illustration - Job-Portraits - Ursula Gehnböck - Freude am Tun

Der Mensch in seiner Gesamtheit steht im Mittelpunkt, denn sie sagt, dort, wo Kopf und Bauch zusammenkommen, entfalten die inneren Wünsche ihre eigentliche Kraft und erst dann sind Körper, Geist und Seele im Einklang. Ihre Methoden sind vielfältig und reichen von NLP über Holistic Pulsing bis zu psychologischer Astrologie. In unserem Interview erzählt sie mir von zahlreichen erfolgreich umgesetzten beruflichen Projekten ihrer Klienten. Ihre pure Freude über diese großartigen Entwicklungen ist nicht zu übersehen und ist auch für mich ganz unmittelbar und direkt spürbar.

 

Ein wundervolles Gespräch, das mich daran erinnert hat, wie wichtig es ist, an sich und seine eigenen Visionen zu glauben. Und vor allem wie wertvoll es ist, in dem Bereich zu arbeiten, in dem man sich Zuhause fühlt. Ursula zählt für mich zu den Menschen, die mich inspirieren, weil sie sich auf ihrem Weg immer wieder selbst neu finden und mir zeigen, dass das Leben nie statisch ist, wenn man bereit ist, sich zu bewegen und jede neue Idee wie einen wertvollen Schatz zu betrachten.  Mehr zu Ursulas Arbeitsweise gibt es auf ihrer Webseite: https://www.ursulagehnboeck.com

 

Intuition und Erfolg

Manchmal sind wir unzufrieden in unserem Leben, weil wir nicht wissen wohin und manchmal wissen wir zwar wohin, aber nicht wie. Und das muss gar nicht bedeuten, dass unser aktuelles Leben schlecht wäre. Im Gegenteil, es kann nach außen sogar ganz und gar super aussehen und grundsätzlich “ok” sein, aber innerlich spüren wir einfach, dass da noch etwas anderes wartet, ein anderer Weg vor uns liegt. Eine ganz leise Stimme in uns flüstert dann immer wieder das Wort “Veränderung” und es liegt ganz an uns selbst, ob wir zuhören beziehungsweise ab wann wir zuhören. Manchmal erscheinen die Hürden unüberwindbar und manchmal suchen wir unbewusst nach Ausflüchten, um uns nicht zu sehr mit unserem Inneren, mit unseren eigenen Ängsten beschäftigen zu müssen. Jeder Mensch hat eine andere Toleranzgrenze und manche nehmen Kurskorrekturen immer und immer wieder vor, bis sich ein Weg stimmig anfühlt und andere warten im Verborgenen ab und bereiten sich langsam auf eine Veränderung vor.

Dieses Unzufriedensein kann sich in unserem Leben auf vielen Ebenen abspielen. Eine davon ist der Beruf, unsere tägliche Arbeit, der Bereich, mit dem wir unser Geld verdienen. Eine Frage, die mich immer schon beschäftigt hat: Wie können wir in unserem Alltag so zufrieden sein, dass wir nicht bereits am Montag schon an das Wochenende denken? Und haben wir alle die Möglichkeit, den Beruf für uns zu finden, der tatsächlich Berufung ist, bei dem wir uns frei und entspannt fühlen dürfen und der uns auch die finanziellen Mittel einbringt, die wir für unser Leben brauchen? Wann empfinden wir Zufriedenheit im Arbeitsleben? Es gibt Menschen, die haben genau das bereits umgesetzt und es gibt welche, die sind am besten Weg dazu. Wie machen sie das? Was ist ihnen wichtig und wo liegen ihre Prioritäten?

Weil ich diese Fragen für mich selbst zwar inzwischen beantworten kann, aber einfach auch neugierig bin, wie es anderen in diesem Zusammenspiel geht, habe ich begonnen, Menschen in meinem Umfeld genau danach zu fragen. Und in erster Linie zeigt sich, dass es die Freude am Tun ist, die uns beflügelt, die uns wachsen lässt und die Motivation bringt, etwas zu erschaffen. Die Art und Weise wie wir dabei über uns selbst denken und welchen Stellenwert wir unseren Talenten selbst zuschreiben, ist hierbei von größter Bedeutung. Wissen wir wo unsere Stärken liegen, können wir viel gezielter handeln und uns Unterstützung suchen, dort wo wir welche brauchen. Und wir können dadurch unser Sein viel authentischer in die Welt bringen. Was ich außerdem beobachten konnte, alle, mit denen ich bisher gesprochen habe, empfinden diese Freude am Tun zwar natürlich für sich selbst und sie haben Spaß an ihrem Job, aber diese Freude steht auch immer in Wechselwirkung mit den Menschen, für die sie etwas machen.

Wie wir über uns selbst denken - Intuition und Erfolg

Ich bin daher unglaublich dankbar, diese Gespräche führen zu dürfen, denn sie bereichern mich auf eine ganz außergewöhnliche Weise. Und sie inspirieren mich, tragen dazu bei, meine eigenen Sichtweisen zu erweitern und sie bauen Konkurrenzdenken ab. Ich glaube wir Menschen neigen dazu, uns zu vergleichen, manche mehr, manche weniger, aber wir tendieren immer wieder mal dazu, zu jemand anderem rüberzuschielen, der es vermeintlich besser erwischt hat oder mehr aus seinem Leben macht. Je mehr Geschichten ich höre, desto klarer wird mir aber, dass jeder Mensch seinen ganz persönlichen Weg hat und das Gefühl von beruflichem Erfolg nicht damit zu tun hat, besser als jemand anderer zu sein, sondern immer damit, sich da Zuhause zu fühlen, wo man gerade ist.

Natürlich hätte ich diese Gespräche auch nur für mich selbst führen können, aber ich habe mich dazu entschlossen, daraus eine Blog-Serie zu machen, die als Quelle der Inspiration dienen darf. Einerseits um vielleicht geeignete Kooperationspartner für ein bestimmtes Vorhaben zu finden, andererseits einfach auch um aufzuzeigen, auf wieviele unterschiedliche Arten, die Menschen Freude ins Leben bringen. Und vielleicht auch, um deutlich zu machen, dass jeder dieser inneren Stimme lauschen darf, weil sie einfach immer die richtigen Antworten für uns parat hat, also zu ermutigen, auf die eigene Intuition zu vertrauen.

Als Illustratorin gehe ich an so ein Gespräch aus verschiedenen Blickwinkeln heran. Auch wenn das Schreiben sich am besten dazu eignet, die Gedanken in eine verständliche Form zu bringen, ist das Zeichnen für mich im zweiten Moment die Ebene, die mich noch um ein Stück näher an den Menschen heranbringt. Was daraus entsteht, ist so vielfältig wie die Personen, die mir gegenübersitzen. Mal fällt der Text länger aus, mal kürzer, mal wird in Farbe gezeichnet, mal in schwarzweiß. Es gibt kein Drehbuch. Es gibt nur Gespür für die Situation und was sich zeigen möchte. Und natürlich Kaffee.

Wenn auch du gerne Teil dieser Serie sein möchtest oder jemanden kennst, der dafür wie geschaffen ist, melde dich gerne bei mir!

Wir starten diese Reihe mit einer lieben Freundin, die Menschen dabei unterstützt, ihren Weg zur eigenen Berufung zu finden. Passender könnte es nicht sein!